Kalk bringt viele Vorteile

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Branntkalk

 

Der feingemahlene, schnell wirkende Briner Branntkalk steigert den pH-Wert im Saathorizont, verbessert die Bodenstruktur und reduziert die Risiken von Schneckenfrass, Kohlhernie und Rhizoctonia. Für Briner Branntkalk wird Kalkgestein im Hochofen bei 1 200 °C gebrannt. Der Kalk wird wasserlöslich und somit schnell und unabhängig vom pH-Wert des Bodens wirksam.

 

Nur strukturstabile Böden bringen gute Erträge. Für eine gute Bodenstruktur benötigt es hochwertiges Kalzium für die Verbindung von Ton und Humus.

 

Das wasserlösliche CaO wirkt unabhängig vom pH-Wert des Bodens. Dies hat vor allem in schweren, neutralen Böden Vorteile, da im Gegensatz zu kohlesauren Kalken die strukturverbessernde Wirkung sofort eintritt.

 

Anwendung: Briner Branntkalk wird mit präzisen Schneckenstreuern gleichmässig und flächendeckend vor kalkliebenden Kulturen ausgebracht (Einsatzmenge 1 bis 3 t/ha). Spätestens 24 Stunden nach dem Streuen muss der Briner Branntkalk ca. 10 cm tief eingearbeitet werden. So sorgt das Produkt für einen optimalen pH-Wert, eine gute Bodendurchlüftung und eine gute Wasserführung im Saathorizont.

 

Inhaltsstoffe

➜ 95 % CaO, wasserlösliches Kalziumoxid

➜ 3 % MgO, Magnesiumoxid

➜ Neutralisierungswert: 99

 

Vorteile von Briner Branntkalk

✔ Neutralisiert Bodensäuren

✔ Sicherer Feldaufgang

✔ Erhöht die Nährstoffverfügbarkeit

✔ Reduziert Schnecken und deren Eigelege

✔ Verhindert die Ausbreitung von Kohlhernie und Rhizoctonia

Brinoblanc

 

Kalken ist wichtig und die Vorteile sind vielfältig: Eine gute Gefügestruktur, gut verfügbare Nährstoffe, ein gesundes Bodenleben, eine hohe Abbaurate und eine verbesserte Wasserspeicherfähigkeit. Nicht zuletzt trägt die hygienisierende Wirkung von Kalk zur Krankheitsverminderung bei.

 

Unser Boden besteht aus Sand, Ton, Schluff und Humusteilchen. Am Aufbau stabiler Krümel sind jedoch nur Ton und Humusteilchen beteiligt, da sie eine negative Ladung aufweisen. Die doppelt positiv geladenen Kalzium-Ionen bilden mit Abstand die stabilsten Brücken und eignen sich daher besonders, um die optimale Krümelstruktur zu erreichen.

Wichtig ist, dass nicht der pH-Wert alleine über den Kalkbedarf entscheidet. Beispielsweise sind Böden mit hoher Magnesiumversorgung und hohem pH-Wert bei Trockenheit steinhart und zerfliessen bei nasser Witterung. Dies obwohl die doppeltgeladenen Magnesium-Ionen ebenfalls in der Lage sind, Brücken zwischen Ton und Humus zu bilden. Jedoch sind die Magnesiumbrücken viel weniger stabil wie die Calciumbrücken.

Aus diesem Hintergrund kann eine genaue Aussage zum Kalkbedarf eines Bodens nur über die Kationenaustauschkapazität (KAK) und die Basensättigung gemacht werden. Diese Analyse kann bei der Bodenprobe als Zusatz mit bestellt werden.

 

Bei Kalzium nach dem Motto «viel hilft viel» zu düngen ist nicht zielführend. Nur eine optimale Verteilung der Basensättigung bringt eine bessere Bodenstruktur und die optimale Pflanzenernährung. Generell gilt für schwere, tonreiche Böden ein höherer Anteil an Kalzium-Ionen an der Kationenbelegung. Ein schwerer Boden sollte somit 70 bis 80 % Kalzium-Ionen und 10 bis 15 % Magnesium-Ionen am Austauscher aufweisen. Auf leichten, sandigen Böden reichen 60 bis 70 % Kalzium-Ionen und 15 bis 20 % Magnesium-Ionen.

 

Es empfiehlt sich die Kalziumversorgung mit einem hochwertigen Kalk sicherzustellen, damit es zu stabilen Brückenbildungen kommt. Unser Brinoblanc wird aus hochwertigem, reinen Kalkstein gewonnen. Der Kalkstein wird nach dem Abbau gebrochen und gebrannt. Der Branntkalk wird nach mehreren Mahldurchgängen für eine bessere Verträglichkeit in einer mehrstufigen Löschanlage mit Wasser gelöscht. So stellt das Brinoblanc dem Boden das Kalzium als wasserlösliches Kalziumhydrat zur Verfügung.

Beim Löschvorgang wird die Wassermenge so gesteuert, dass der Brinoblanc die pulverige Struktur behält. Die feinen Partikel erzeugen eine grosse Oberfläche, die zusammen mit dem wasserlöslichen Kalziumhydrat für eine sofortige Verfügbarkeit des Kalziums führen.

 

Je nach Bodennutzung, Niederschlagsmenge und Säureeintrag schwankt der jährliche Kalkverlust. Er liegt im Ackerbau zwischen 400 und 600 kg CaO/ha und im Futterbau zwischen 200 und 400 kg CaO/ha. Wir empfehlen die Kalkverluste mit Gaben von 1.5 t Brinoblanc/ha alle 3 Jahre auszugleichen. Wird eine Aufkalkung der Fläche angestrebt empfehlen wir die Abstände der Kalkgaben zu verkürzen, denn grössere Mengen erhöhen den pH-Wert kurzfristig stark. Dies kann Spurenelemente fixieren, worauf empfindliche Pflanzen mit Wachstumsdepressionen reagieren.

 

Gehaltsangaben:

Brinoblanc >95% Ca(OH)2 à >72% CaO à >51% Ca, 99% TS

Brinocal feldgestreut

 

Kulturböden verlieren jährlich 300 – 400 kg Kalk pro ha durch Pflanzenentzüge, sauer wirkende Dünger, Tätigkeit der Mikroorganismen und Auswaschung. Insbesondere intensiv genutzte Grünlandflächen sind häufig mit Kalk unterversorgt.

 

Zum Ausgleichen der Verluste ist eine regelmässige Erhaltungskalkung von 500 – 1000 kg CaO/ha alle 2 – 4 Jahre unbedingt nötig.

 

Anwendung: Brinocal wird mit präzisen Schneckenstreuer gleichmässig, flächendeckend und bodenschonend ausgebracht (Bedarf 2 t/ha). Die Ausbringung ist das ganze Jahr möglich.

 

Für schwieriges Gelände liefern wir den Kalk im Silo und den 6 m breiten Dreipunkstreuer dazu. In Eigenregie können Sie den Kalk selber ausbringen (Mindestbestellmenge 10 t Brinocal).

 

Die Vorteile von Brinocal feldgestreut

✔ Bodenschonende und verlustfreie Ausbringtechnik mittels Präzisions-Streuer 12 m oder 6 m Arbeitsbreite.

✔ Hochwirksamer Feinkalk fördert die Bodenfruchtbarkeit

✔ Schnelle und nachhaltige Wirkung dank Mikrokörnung (< 0.09 mm)

✔ Steigert die Bodenstruktur und Nährstoffverfügbarkeit

✔ Fördert die Aktivität der Bodenlebewesen

Jenny Agrar AG  079 550 73 07